Flugangst-Coaching mit der Wingwave-Methode: oder: Was hat ein missglückter Rummelbesuch mit der Angst vorm Fliegen zu tun?
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28 Februar 2016, by , in Flugangst, Wingwave, No comments

Flugangst-Coaching mit Wingwave® oder: Was hat ein missglückter Rummelbesuch mit der Angst vorm Fliegen zu tun?

Dies ist ein Zusammenschnitt aus einem ca. einstündigen Flugangst-Coaching mit der Wingwave® -Methode. Er zeigt, dass die Ursachen für Flugangst selten etwas mit Fliegen zu tun haben.

Kennzeichnend für dieses Verfahren ist, dass es da ansetzt, wo die Flugangst entsteht:

im Limbischen System, dem „Emotionszentrum“ unseres Gehirns. Von der Natur dazu auserkoren, blitzschnell Gefahren zu erkennen und ebenso rasch eine Reaktion
einzuleiten, setzt dieser Teil des Gehirns für ca. eine halbe Sekunde die Großhirnrinde,
also den Verstand außer Kraft, um ein schnelles Handeln zu ermöglichen. Hierzu werden alle Wahrnehmungen zuallererst im Limbischen System überprüft und auch mit bereits gemachten Erfahrungen verglichen. Gleicht auch nur ein kleiner Aspekt der aktuellen Wahrnehmung einem bereits gemachten und als „gefährlich“ eingestuften Erlebnis, wird der „Alarmzustand“ im Gehirn ausgelöst: die Stressreaktion unter kurzfristigem Ausschalten des Denkhirns und Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol mit ihren für jedermann bekannten Wirkungen auf den Körper: das Herz schlägt schneller, der Blutzucker steigt, und in der Magen-Darmgegend fühlt es sich ziemlich flau an. In einer Situation, in der wir tatsächlich schnell handeln müssen, z.B. wenn uns jemand auf der Autobahn schneidet, ist diese Reaktion sinnvoll und manchmal lebensrettend; in
vielen Augenblicken z.B. während eines Fluges, macht sie uns jedoch das Leben schwer. Im Verlauf eines Flugangst-Coachings werden alle Etappen, die im Zusammenhang mit einer Flugreise stehen, mithilfe eines kinesiologischen Muskeltests auf ihre stress-auslösende Wirkung hin überprüft und anschließend durch das Erzeugen sog. wacher REM-Phasen aufgelöst. Der Myostatik®-Test, ein Muskeltest, nutzt die Tatsache, dass sich Stress- Situationen des Gehirns auf die Muskulatur der Finger auswirken und dient dazu, punktgenau herauszufinden, welche Momente und Aspekte beim Fliegen zur Stress-Reaktion führen
und welche Ereignisse im Leben den „Biographie-Stress“ bilden. Das Winken vor den Augen des Klienten, die den Handbewegungen folgen, dient dazu, sogenannte REM-Phasen im wachen Zustand zu erzeugen. Mit der gleichen Technik verarbeitet das Gehirn nachts im Traumschlaf, was wir am Tage erlebt haben. Unvollständig verarbeitete Erlebnisinhalte, die vom Limbischen System noch hochgradig emotional bewertet werden, werden bei diesen gezielt eingesetzten wachen REM-Phasen ins „Denkhirn sortiert“ und damit dem Verstand „unterstellt“. So ist es möglich, dass Situationen, die eben noch ungute Gefühle erzeugt haben, nun auf einmal
mit Gelassenheit wahrgenommen werden. Erfahrungen haben gezeigt, dass bereits nach drei bis fünf Sitzungen die Flugangst „verflogen“ sein kann.

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