Warum quält uns Schlaflosigkeit?: Wie Schlafstörungen überwunden werden können
Schlaflosigkeit überwinden

Wie kann der Schlaflosigkeit ein Ende bereitet werden?

Schlaflosigkeit ist wahrscheinlich eines der grössten Probleme der Gesellschaft. Folgendes Szenario kennen viele:

Der Tag war anstrengend und lang, voller schwieriger Termine und Gespräche, bei denen man sich voll konzentrieren musste. Abends beim Fernsehen fallen einem schon mal die Augen zu, und todmüde schleppt man sich ins Bett. Eigentlich müsste man jetzt sofort einschlafen- aber auf einmal ist man hellwach. Und jetzt geht das Gedankenkarussell los! Die Vorstellung davon, wie müde und zerschlagen man am nächsten Tag sein wird, lässt einen geradezu verzweifeln- und in diesem Zustand schläft man nun erst recht nicht. Irgendwann ist man dann wohl doch, quasi aus Versehen, eingeschlafen, doch der Schlaf ist unruhig.

Und wenn man Pech hat, ist man nach wenigen Stunden wieder wach. Der Blick auf die Uhr zeigt, dass man eigentlich noch vier Stunden schlafen dürfte- wenn man denn könnte. Nun rattern die Gedanken, ganz häufig beschäftigen belanglose Dinge das ruhelose Gehirn.

Wieso schlafen wir so schlecht, obwohl wir müde sind?

Meist befinden wir uns in einem Zustand von chronischem Stress, wenn uns die Schlaflosigkeit oder unruhiger Schlaf  quälen. Meine Klienten erzählen mir dann häufig, dass sie eigentlich keinen Stress haben und daher die Schlafstörungen gar nicht verstehen. Sie hätten doch gar nicht mehr soviel „um die Ohren“. Viele von ihnen sind ja auch im Ruhestand. Doch diese chronische Anspannung hat nicht unbedingt etwas mit vielen Aufgaben zu tun, sondern mit dem Blickwinkel, den wir auf bestimmte Dinge in unserem Leben haben. Meistens sind wir uns dessen gar nicht bewusst. Dementsprechend sind es immer dieselben Sachen, über die wir uns ärgern oder die uns auch das Gefühl vermitteln, bestimmten Umständen ausgeliefert zu sein.

Durch das permanente Kopfkino im Hintergrund ist das Erregungsniveau im Gehirn hoch. Da reichen Kleinigkeiten, die dazukommen, um die Stressreaktion auszulösen. Das hat nach längerer Zeit Einfluss auf den Biorhythmus der Stresshormone.  Denn normalerweise ist der Cortisolspiegel morgens hoch und fällt dann rasch ab, um abends und nachts sehr niedrig zu sein. Bei Menschen in chronischem Stress ist dieser Rhythmus oft gestört: so führt eine vermehrte Cortisolausschüttung  nachts zu Schlaflosigkeit, während der fehlende hohe Wert morgens einem das Gefühl gibt, nicht wach werden zu können.

Und was können wir tun, um die Schlaflosigkeit zu überwinden und wieder richtig gut zu schlafen?

Diese 6 Massnahmen können den Stresslevel senken, so dass Sie wieder gut schlafen:

  1. Ich empfehle meinen Klienten gern die Wingwave®-Musik, die, über Kopfhörer gehört, zu einer Entstressung des Gehirns führt. Sie kann über die Wingwave®-App auf das Handy geladen werden oder im Online-Shop auf www.wingwave.com. Jedes Stück dauert ca. 20 Minuten- Zeit genug, den Tag dabei Revue passieren zu lassen, und dabei ganz besonders die Momente zu beachten, die eher nicht so gut waren. Durch den von rechts nach links wechselnden Takt der Musik beruhigt sich das Gehirn und Sie können die Ärgernisse des Tages mit mehr Gelassenheit und Abstand betrachten.

    Auch Ernährung hat einen Einfluss auf unseren Schlaf!

  2.  Und entgegen allen Ernährungsempfehlungen macht es „schlaftechnisch“ Sinn, abends eine kleine kohlenhydratreiche Mahlzeit zu sich zu nehmen. Durch die dadurch ausgelöste Insulinausschüttung gelangt das L-Tryptophan, ein Vorläufer des Schlafhormons Melatonin ins Gehirn. Außerdem versorgen die Kohlenhydrate das Gehirn mit Glucose, damit es für die nächtliche Verarbeitung genügend Energie hat.
  3. Diesen Effekt kann man durch tryptophanreiche Nahrungsmittel unterstützen, z.B. Erdnüsse, Cashewkerne oder einige Fischsorten wie Lachs und Makrele. Unter http://www.vitalstoff-lexikon.de/Aminosaeuren/Tryptophan/Lebensmittel.html  finden Sie Lebensmittel mit hohem Tryptophan-Gehalt. Am Tag macht das Gehirn übrigens daraus Serotonin.

    Und was hilft abends noch, um nachts gut schlafen zu können?

  4. Reduzieren Sie die Reize abends! Stellen Sie doch mal den Fernseher und das Handy aus. Auch wenn der Krimi nur ein Film ist, produzieren wir jede Menge Adrenalin und Cortisol, während wir ihn schauen. Und da wir uns nicht bewegen, werden diese Stresshormone auch nicht abgebaut.
  5. Gehen Sie abends noch mal eine ausgiebige Runde spazieren! Bewegung hilft, Stresshormone abzubauen und innerlich zur Ruhe zu kommen. Außerdem produzieren die Muskeln bei Anspannung Stoffe, die gut gegen Stress und Depressionen sind.

    Gehen Sie Ihre Stresstrigger gezielt an!

  6. Ein gezieltes Wingwave®-Coaching kann die Ursachen der Schlaflosigkeit präzise ermitteln und „entmachten“. So ist es erfahrungsgemäß nach zwei bis fünf Sitzungen möglich, diese Themen gelassen zu betrachten. Oft staunen die Klienten, was der Auslöser für ihren schlechten Schlaf war. Und wenn sich dadurch der Blickwinkel auf viele Dinge im Leben ändert, senkt sich der Spiegel an Stresshormonen- und man kann endlich wieder gut schlafen!

Fotoquelle: photocase marshi

About author:

Schreibe einen Kommentar