Stress- und was er langfristig mit uns macht: Chronischer Stress macht zunehmend ohnmächtig
Stress
7 September 2018, by , in Allgemein, Stress, Wingwave, No comments

Die Wirkung von Stress, wenn er zum Dauerzustand wird

 

Kaum ein Begriff wird so viel benutzt wie das Wörtchen Stress, und so manch einer verdreht schon die Augen, wenn er es hört. Wir sind fast alle gestresst, im Beruf oder bei der Organisation unserer Kinder und des Haushalts- und es gibt sogar Freizeitstress.

Tatsächlich soll es hier nicht darum gehen, wieviel wir „um die Ohren“ haben, sondern um die physiologische Stressreaktion des Gehirns. Man bezeichnet sie auch als Überlebensmodus oder „Fight-or-Flight Response“. Und diese Stressreaktion hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wieviel wir in unserem Alltag zu bewältigen haben, sondern mit der Art und Weise, wie wir mit den Anforderungen an uns umgehen können. Die wird wiederum geprägt von gemachten Erfahrungen und daraus entstandenen, meist unbewussten Überzeugungen.

Sobald ein neues Erlebnis an bereits gemachte schlechte Erfahrungen erinnert und v.a. sich so anfühlt, geht das Gehirn gerne mal in den Stressmodus.

Dieser Überlebensmodus sicherte einst dem Steinzeitmenschen eine blitzschnelle Reaktion in Gefahrensituationen, z.B. wenn er es auf einmal mit einem Raubtier oder einem feindlichen Stammesangehörigen zu tun hatte. Und auch heute ist die Stressreaktion oft lebensrettend. In unserem komplexen Leben der Gegenwart führt sie jedoch häufig zu Schwierigkeiten.

Genau in solchen Situationen, in denen wir bei allem Stress unseren Verstand dringend brauchen, wird er regelrecht „ausgeschaltet“. Befinden wir uns beispielsweise in einem Streitgespräch, sorgt die Stressreaktion dafür, dass uns unsere Schlagfertigkeit nicht zur Verfügung steht. Hinterher fällt uns dann alles ein, was wir hätten sagen können- und dann ärgern wir uns über uns selbst.

Warum raubt uns der Stress den Verstand?

Jeden wahrgenommenen Reiz überprüft zuallererst das Limbische System, das „Gefühlszentrum“ des Gehirns, auf Vorliegen einer Gefahr. In einem solchen Fall schaltet es das Denkhirn für eine knappe Sekunde aus. So verhindert es, dass in akuter Gefahr durch Nachdenken oder Abwägen lebensrettende Zeit verloren wird.

In modernen „Gefahrensituationen“ wie Prüfungen, Präsentationen oder Konflikten geschieht das aber auch. Da wir weder kämpfen noch flüchten können, bleiben wir dem Stressauslöser weiter „ausgeliefert“- und es kommt immer wieder erneut zum Auslösen des Überlebensmodus.

Und der verhindert jeglichen vernünftigen Zugang zu unseren Fähigkeiten.

Nun ist es dem Gehirn vollkommen egal, ob wir uns tatsächlich in einer solchen Lage befinden oder nur daran denken. Es löst den Alarm in beiden Fällen aus. So kommt es in einer Mobbingsituation zur Stressreaktion, aber auch hinterher immer, wenn der Betroffene daran denkt. Und wie das bei unschönen Erlebnissen so ist, kann man gar nicht anders als ständig daran zu denken.

Befindet sich das Gehirn im Stressmodus, kann es nicht verarbeiten. Ist dieser Zustand zunehmend an der Tagesordnung, kann es sein, dass schlechte Erfahrungen auch mit der Zeit nur teilweise oder gar nicht bewältigt werden. Und das wirkt sich auf die Wahrnehmung in zukünftigen vergleichbaren Momenten aus.

Wenn der Betroffene sich häufig in Situationen wie oben beschrieben befindet, stellt sich ein dauerhaftes Ohnmachtsgefühl ein.  Es kommt zu chronischem Stress. Negative Überzeugungen bestimmen die Wahrnehmung.

In diesem Zustand steigt die Fehlerquote, das Konzentrationsvermögen lässt nach, von der Lebensfreude ganz zu schweigen.

Wie kann ich mir helfen?

Als Selbstcoaching-Tool lege ich meinen Klienten die Wingwave®-App ans Herz. Hier sind vor allem die Wingwave®-Musik in Kombination mit der Magic-Words®-Technik sehr effektive Hilfsmittel, um innerlich ruhiger und gelassener zu werden.

Auch mit der Klopf-Akupressur-Methode EFT lassen sich die Emotionen gut beruhigen.

Große Veränderungen kann man mit wenigen Wingwave®-Sitzungen erreichen, die aufgrund ihrer Punktgenauigkeit effektiv und nachhaltig sind.

So kann man erfahrungsgemäß meist nach drei bis fünf Sitzungen mit dem betreffenden Thema gut umgehen, um Lösungen zu finden, die für einen selbst am besten geeignet

Fotoquelle: Photocase Marie Maerz

About author:

Schreibe einen Kommentar